Melatonin bei Haarausfall: Hoffnungsträger oder Hype
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Haarausfall betrifft Millionen Menschen weltweit – unabhängig von Alter oder Geschlecht. Die Ursachen reichen von genetischer Veranlagung über hormonelle Veränderungen bis hin zu Stress oder Mangelerscheinungen. In der Suche nach wirksamen Lösungen rückt seit einiger Zeit ein eher unerwarteter Wirkstoff in den Fokus: Melatonin.
💡 Was ist Melatonin eigentlich?
Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das vor allem mit der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus in Verbindung gebracht wird. Es wird in der Zirbeldrüse produziert und sorgt dafür, dass unser Körper nachts zur Ruhe kommt. Weniger bekannt ist: Melatonin hat auch antioxidative Eigenschaften und kann Zellen vor oxidativem Stress schützen – ein Faktor, der auch beim Haarausfall eine Rolle spielt.
🌿 Wie kann Melatonin das Haarwachstum unterstützen?
Unsere Haarfollikel reagieren empfindlich auf schädliche Umwelteinflüsse und freie Radikale. Hier kommt Melatonin ins Spiel: Als Antioxidans kann es dabei helfen, die Haarwurzeln zu schützen, die Kopfhaut zu beruhigen und das gesunde Haarwachstum zu fördern. Erste Studien deuten darauf hin, dass Melatonin bei bestimmten Formen von Haarausfall – insbesondere bei androgenetischer Alopezie – unterstützend wirken kann.
🔬 Was sagen Studien?
Eine kleinere klinische Studie zeigte, dass die äußere Anwendung von Melatonin (z. B. als Serum oder Tonic) die Haardichte bei Teilnehmenden mit genetisch bedingtem Haarausfall leicht verbessern konnte. Die Forschung steckt jedoch noch in den Anfängen – umfassendere, langfristige Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit eindeutig zu bestätigen.
⚠️ Wichtig: Vor der Anwendung beraten lassen
Auch wenn Melatonin vielversprechend klingt, gilt: Haarausfall hat viele Ursachen, und nicht jeder profitiert von der gleichen Behandlung. Deshalb ist es entscheidend, die Anwendung im Vorfeld mit einem Dermatologen oder Arzt abzustimmen – besonders, wenn bereits Medikamente oder Hormonpräparate eingenommen werden.